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Die Anfänge
Assar Gabrielsson und Gustav Larson begannen im August 1924 bei einem
Krebsessen das Abenteuer Volvo. Ein Abenteuer, aus dem allmälich
der grösste Industriekonzern Skandinaviens hervorgehen sollte! Assar
Gabrielsson und Gustav Larson hatten jeder für sich daran gedacht,
eine schwdische Automobilindustrie aufzubauen. Sie waren früher Arbeitskollegen
bei der SKF gewesen, wo Gabrielsson immer noch Verkausleiter war. Larson
hatte einige Jahre in der englischen Automibilindustrie gearbeitet.
Beide hielten eine schwedische Automobilherstellung für möglich,
und 1924 beschlossen sie, einen Versuch zu machen.Larson begann sofort
mit der Konstruktionsarbeit. Einige junge Ingenieure halfen ihm in ihrer
Freizeit mit den Zeichnungen. Ein paar Abende in der Woche traf man sich
bei Gustaf Larson und stellte die Richtlinien auf.
Zu Mittsommer 1925 waren die Zeichnungen für den ersten Volvo fertig.
Es erwies sich als schwierig, jemanden zu finden, der die geplanten ersten
zehn Wagen fiinanzieren wollte. Aber es gelang, den Künstler Helmer
Mas-Olle für die Pläne zu interessieren; er war es auch, der
der Karosserie die Form gab. Im Juni 1926 war der erste Wagen fertig und
konnte von Stockholm nach Göteborg gefahren werden.
Die SKF erkannte jetzt, dass die Pläne ernst gemeint waren und beschloss,
etwas in den schwedischen Wagen zu investieren. Die SKF hatte eine kleine
Tochtergesellschaft mit dem Namen Volvo. Gabrielsson und Larson verliessen
nun ihre früheren Tätigkeiten und traten als Leiter in die AB
Volvo ein, die jetzt Automobile herstellen sollte.
Schon von Anfang an wollte man die Kapazität der metallverarbeitenden
Industrie Schwedens ausnutzen. Verschiedene Unternehmen sollten die Einzelteile
herstellen, und Volvo sollte nur das Fahrzeug zusammenbauen.
Die Produktion hatte begonnen. In der Nacht zum 14. April 1927 war das
erste Fahrzeug fertig. Wegen einer falschen Zusammensetzung konnte man
den Wagen am Anfang nur rückwärts fahren. Der Fehler war aber
bald gefunden, und der "Jakob" konnte die Fabrik verlassen.
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